Schülerinnen und Schüler der sechsten und zehnten Klassen bekommen Einblicke in die französische Kultur

Dank des Programms FranceMobil wurde es den Schülerinnen und Schülern am vergangenen Dienstag ermöglicht, direkt mit einer französischen Muttersprachlerin zu kommunizieren:  Die junge Lektorin Apolline Martin vermittelte ihnen spielerisch und anschaulich einen Vormittag lang die französische Sprache und weitere Kenntnisse über das westliche Nachbarland. Bei einer Vorstellungsrunde konnten die Schülerinnen und Schüler im ersten Lernjahr  unter Beweis stellen, dass sie sich bereits auf Französisch vorstellen können.

Nachdem ich im Jahr 2013 mein Abitur hier am Gymnasium Gerabronn gemacht habe, bin ich nahtlos nach Sigmaringen gezogen. Im Oktober hat dort meine Ausbildung zum staatlich anerkannten und geprüften Modedesigner und Maßschneider begonnen. Ich bin mehr als zufrieden eine fachlich fundierte Ausbildung genießen zu dürfen und täglich an den Herausforderungen zu wachsen.

Das erste Lehrjahr habe ich erfolgreich absolviert, in das zweite bin ich bereits wieder gestartet. Ehrlich gesagt hatte ich noch nie ein so gefülltes, spannendes, ereignisreiches Jahr! Dabei hat besonders ein Ereignis diese Zeit geprägt.

Bild oben: Bei der Begutachtung von Hochkarätigem in der Diamantenbörse Amsterdam


Studienfahrt - die letzte Ausfahrt als Klassengemeinschaft mit Lehrern sollte für uns Schüler/innen der K1 des Gymnasium Gerabronns ein einmaliges und in Erinnerung bleibendes Erlebnis werden. Ursprünglich gar nicht angeboten, kam recht schnell Amsterdam als eine besondere und von noch keinem Schüler besuchte Stadt als Vorschlag auf. Nachdem sich zwei begleitende Lehrer, Frau Guth und Herr Hartfeldt, gefunden hatten, kamen so die Studienfahrten nach Berlin und Amsterdam zustande.

18 LateinschülerInnen der Jahrgangsstufe zehn des Gymnasiums Gerabronn unternahmen mit ihrem Lateinlehrer Wolfram Spodzieja, sowie Englisch- und Spanischlehrerin Franziska Guth zum Schuljahresbeginn eine Studienfahrt nach Kampanien. In dieser süditalienischen Region, die zur sogenannten „Magna Graecia“ gehört, ließen sich ab dem 8. Jhd. v. Chr. griechische Kolonisten nieder, die in regem Kontakt zu den ortsansässigen italischen Völkern standen.
Ab dem 3. Jhd. v. Chr. geriet die „Magna Graecia“ zunehmend unter römischen Kultureinfluss.
Da nirgendwo sonst in Europa wie in Süditalien und Sizilien griechische und römische Kultur miteinander verwoben sind, wie zahlreiche Kulturdenkmäler beweisen, zählen in diesem für die gesamte europäische Zivilisation höchst relevanten multikulturellen Schmelztiegel viele Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Frisch zur ersten Stunde gings los: Die aktuell 450 Schüler und 42 Lehrkräfte versammelten sich in der Stadthalle zur Begrüßung durch Schulleiter Jochen Uhrhan und den frisch ernannten Stellvertreter Florian Pfeiffer (Gratulation!). Neben 63 neuen Fünftklässlern dürfen wir auch eine neue Lehrkraft kennenlernen: Marion Wollinger (oben rechts im Bild) stärkt die Fachschaften Englisch, Erdkunde und Sport, Herzlich Willkommen!

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